himmelzählen.

Manchmal frage ich mich, wo du gerade bist

ob du wohl auch gerade im Regen stehst

in den Himmel schaust und die Sterne zählst

eins, zwei, drei, vier, bis zum Mond und zurück

komm, steigen wir in den großen Wagen und lassen uns von den Träumen tragen

und einfach mal nichts sagen

nur schweigen und den Moment genießen

und mit unseren Fingerspitzen die Konturen des Mondes nachziehen

heute gibt es kein morgen, keine Zeit und keine Sorgen

wir legen uns in den Moment und lassen uns treiben

stranden irgendwo im Nachthimmel, wo uns keiner findet und

bleiben

betrinken uns an der Musik, die nur für uns spielt

und fliegen im Takt dieser Beats

wie viele Himmel noch bis zur Unendlichkeit?

 

 

 

Advertisements

seitenwechsel.

Schlag‘ das Leben auf.
Wie ein Buch.
Blättere vor und zurück.
Nächstes Kapitel.
Heute times new roman.
Kursiv und fett.
Morgen comic sans.
Ständiger Wechsel.
Mal Lyrik.
Mal Prosa.
Mal Witz.
Mal Drama.
Finde die Stelle nicht.
Bis der Einband bricht.
In tausende Teile.
Buchstabenwirrwarr.
Wo war ich nochmal?
Nächstes Kapitel.
Immer auf der Suche.
Nach Zeichen.
Auf abgenutzten Seiten.
Doch zwischen den Zeilen.
Spuren von Glück.
Mach‘ das Herz weit.
Bereit.
Für ein neues Buch.
Denk‘ an ein Lesezeichen.