herz(kern)schmelze.

Es brennt auf den Straßen in mir drin. Rauchwolken überall. Ich sehe nichts. Kein Zurück. Kein Voraus. Feuer. Die Gedanken brennen lichterloh. Ein leises Knistern. Ich lege mich auf die Straße. Breite die Arme aus, so weit ich kann. Und lasse mich tragen. Irgendwo hin. An einen Ort, an dem es wärmer ist. An dem die Sorgen zu Staub verfallen. Ich kehre bereits die Asche in den Kamin. Es glitzert. Ich sitze einfach da. Und höre den Träumen beim Wahrwerden zu.

Das Feuer brennt noch, als ich aufwache. Hier bin ich. Hier ist alles. Hier will ich sein. Hier will ich bleiben. Ich puste den Schutt meiner Straßen mit einem kräftigen Atemzug in’s Feuer. Es flackert. Losgelöst. Ich setze mich näher an die Flammen. Schließe die Augen. Und höre mein Herz schmelzen. Alles ist so leicht. Ich will mich verlier’n.

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