schneegezauber.

Ich sitze auf der Fensterbank, die Beine angewinkelt und wärme meine Hände an einer rosafarbenen Tasse winterlich duftenden Tees, als der erste Schnee des Jahres vom Himmel fällt. Ein besonderer Moment, vielleicht sogar ein wenig magisch, denke ich und beobachte von meinem Lieblingsplatz aus die kristallenen kleinen Flocken beim Tanzen. Mit dem ersten Schnee des Jahres bricht ein neues Kapitel an. Auch wenn das Jahr noch einige Zettel auf dem Abrisskalender zählt, so beginnt doch irgendwie eine neue Zeitrechnung. Die Hektik des Jahres legt sich. In diesem Moment ist alles ruhig. Zeitlos. Ein Hauch von Besinnlichkeit liegt in der Luft. Der Winter steht vor der Tür. So vollkommen überraschend und ohne Vorwarnung steht er da und klopft nicht einmal an. Vor wenigen Tagen noch undenkbar und ganze Gezeiten entfernt, tritt er heute ein. Schnell in die Schuhe geschlüpft laufe ich ein paar Schritte aus dem Haus. Die Welt duftet nach Schnee. Und nach Träumen. Den Kopf in den Nacken gelegt, die Augen geschlossen, stehe ich einfach nur da. Während unzählige kleine Schneeflocken meine Wangen und meine Nasenspitze kitzeln, legt sich ein Lächeln auf meine Lippen. Der Winter wird gut werden.

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4 Gedanken zu “schneegezauber.

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