fahr. los. halt. an.

Steig aus.
Steig ein.
Tritt auf’s Gaspedal.
Fahr los.
Ohne Ziel.
Ohne Plan.
Navi aus.
Herz an.
Halt‘ an.
Wo du willst.
Verweile doch mal wieder.
Einen Moment.
Oder auch zwei.
Genieße die Aussicht.
Fernab der Straße.
Umgeben von Stille.
Ist Leben.
Orte, zu denen keine Landkarte führt.
Kein Stadtplan.
Kein System.
Mach das Herz weit.
Nur einen Flügelschlag entfernt.
Bleib.
Einen Augenblick.
Oder Meer.
Schlag dein Zelt auf.
Schließ die Augen.
Spür den Wind.
Und das Leben.
Steig ein.
In den Moment.
Halt doch einfach mal wieder an.

5 Gedanken zu “fahr. los. halt. an.

  1. „Halt doch einfach mal wieder an.“ Diese Aufforderung entspricht meinen tiefsten Wünschen als Mutter. Dein Gedicht lässt einen vom Aussteigen aus diesem rasenden Zug träumen und man spürt geradezu den Wind, der einem um die Nase weht, und die so herbeigesehnte Ruhe. Vielen Dank.

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    1. Liebe Mara,

      ein Text, der wahrscheinlich in nahezu jede Lebensphase passt, wenn man so will. Ich verstehe sehr gut, was du meinst und wie du dich fühlst. Ich wünsche dir mehr solche Momente. Manchmal reicht auch schon ein kleiner Windstoß 🙂 Liebe Grüße

      Gefällt 1 Person

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